100 JAHRE
Handwerk mit Tradition
Die hohe Kunst des Bildhauens und die Fertigkeiten eines anspruchsvollen Handwerks finden im Steinmetzbetrieb Grimm ihre fruchtbare Verschmelzung
- A. Pauli
BILDHAUER GRIMM: SEIT VIER GENERATIONEN IN SPEYER
GEORG GRIMM
Georg Grimm (*1876) gründete nach dem I. Weltkrieg in Speyer die Bildhauerei GRIMM
GErhard GRIMM
1969 wurde der Familienbetrieb 50 Jahre alt und zwei Jahre später übernahm Meister Gerhard Grimm (*1937) die Firma
HOLGER GRIMM
Holger Grimm (*1969) übernahm nach Meisterschule und Kunststudium mit 31 Jahren den väterlichen Betrieb
BAUKÜNSTLER DER BESONDEREN ART
Zu einem der ältesten Berufe des Bauhandwerkes gehört neben dem Maurer und dem Ziegler ohne Zweifel der Steinmetz. Bereits bei den alten Ägyptern finden wir diese Tätigkeit, zwar mit vergleichsweise einfachen Werkzeugen, doch vielleicht gerade deswegen so beeindruckend, da sie die Grundvorrausetzungen mitbrachten, außergewöhnliche Bauten wie die Pyramiden zu ermöglichen. Auch in anderen Kulturen der Antike finden wir einzigartige Bauten, die teilweise bis heute überdauert haben und ohne die Mitwirkung von Steinmetzen wohl unmöglich gewesen wären: Die griechischen Tempel ebenso wie die Bauwerke des antiken Roms wurden ohne Mörtel, allein durch präzise behauene und ineinander gefügte Steine erschaffen.
Über ein Jahrhundert steinerne Zeugnisse hinterlassen
Die Bildhauerfamilie Grimm war schon seit Beginn des vergangenen Jahrhunderts an bedeutenden Bauprojekten in Speyer beteiligt. So arbeiteten Kaspar Grimm und seine drei Söhne u.a. beim Bau des Kaiserdom-Gymnasiums, des Historischen Museums, der Gedächtniskirche oder der Postdirektion Speyer.
Über die Jahrzehnte prägten auch ihre Nachfahren das Stadtbild der Kaiserstadt mit. Diese Zeugnisse handwerklichen und künstlerischen Schaffens werden auch späteren Generationen eindrucksvoll vom Wirken der vergangenen Generationen künden.
"Das Wirken des Steinmetzes bleibt über Jahrhunderte erhalten. Es überliefert den Zeitgeist und den künstlerischen Geschmack einer Epoche."